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Welche Zertifikate müssen in Polen hergestellte Stahlhallen haben?

Die steigende Beliebtheit von Stahlhallen in Europa geht mit wachsenden Anforderungen an die Hersteller dieser Konstruktionen einher. Unabhängig von ihrem Verwendungszweck müssen solche Objekte strenge Qualitäts-, Sicherheits- und Haltbarkeitsstandards erfüllen, die durch entsprechende Zertifikate bestätigt werden. Kunden erwarten nicht nur wettbewerbsfähige Preise, sondern vor allem auch die Einhaltung aktueller europäischer und nationaler Vorschriften.
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Formelle Anforderungen und obligatorische Zertifikate für die Herstellung von Stahlhallen
Für Hersteller von Stahlkonstruktionen ist die Werkseigene Produktionskontrollzertifizierung (ZKP) nach der Norm EN 1090-1 die grundlegende formelle Anforderung innerhalb der Europäischen Union. Dieses Dokument erlaubt die legale Kennzeichnung der Produkte mit dem CE-Zeichen, ohne das ein Verkauf von Konstruktionselementen auf ausländischen Märkten nicht möglich ist. Das EN 1090-1-Zertifikat bestätigt, dass die Produktions- und Qualitätskontrollsysteme die Anforderungen der EU-Bauproduktenverordnung erfüllen. Bei Industrie-, Lager- oder Landwirtschaftshallen sowie spezialisierten Objekten wie Hallen für Reiten ist es außerdem wichtig, die sogenannte Ausführungsklasse (Execution Class) zu berücksichtigen, die den Schwierigkeitsgrad und die Verantwortung der Konstruktion bestimmt. Die meisten Stahlobjekte verwenden die Klassen EXC2 oder EXC3, je nach Belastung, Standort und Verwendungszweck der Halle. Des Weiteren müssen Firmen, die sich mit der Produktion und dem Bau von Hallen befassen, ISO 9001-Zertifikate (Qualitätsmanagement) nachweisen, und bei Einsatz spezieller Korrosionsschutz- oder Brandschutzbeschichtungen, die Einhaltung von Normen wie PN-EN ISO 12944 oder PN-EN 13501. In der Branche werden zudem zunehmend auch umweltbezogene Verfahren (ISO 14001) und das Management der Arbeitssicherheit (ISO 45001) gefordert.
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Die Rolle der Zertifizierung beim Export von Stahlhallen aus Polen
Anbieter, die Stahlhallen aus Polen exportieren, müssen nicht nur nationale Bauvorschriften, sondern auch die Spezifika der Zielmärkte berücksichtigen. Kunden erwarten vollständige Transparenz in der technischen Dokumentation sowie die Einhaltung lokaler Bauvorschriften, z.B. DIN in Deutschland oder ÖNORM in Österreich. Obwohl das EN 1090-Zertifikat in der gesamten EU anerkannt ist, erfordern viele öffentliche Ausschreibungen und große private Investitionen zudem Dokumentationen in der Landessprache sowie zusätzliche Material- oder Schweißtests.
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In diesem Zusammenhang ist insbesondere die Tätigkeit des Zentrums für Hallenkonstruktionen in Żabokliki bei Siedlce hervorzuheben. Das Unternehmen verfügt über alle erforderlichen Qualitätszertifikate sowie eine eigene Produktionskontrollabteilung. Die von ihm realisierten Hallen, ob Industrie-, Landwirtschafts- oder Spezialhallen, erfüllen daher die Normen verschiedener europäischer Länder. Ein wichtiger Aspekt der Zertifizierung ist auch die Gewährleistung der Haltbarkeit von Materialien und Konstruktionselementen. Eine Halle, die nicht gemäß den Korrosionsschutzstandards gesichert ist, kann nach einigen Jahren Nutzung ein Sicherheitsrisiko darstellen. Investoren erwarten zunehmend, dass der Hallenhersteller nicht nur eine qualitativ hochwertige Konstruktion liefert, sondern auch umfassende Beratung zur Erfüllung aller rechtlichen Anforderungen – vom Entwurf über die Zertifizierung bis hin zur Montage – bietet.